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<pre>Da sich nach unserer Einschätzung die Argumente für beide Seiten die Waage halten, kommen wir in der Summe nicht um ein salomonisches Urteil herum — das Duell der derzeit vielleicht stabilsten Klubs der Bundesliga kann eigentlich nur zwei gefühlte Gewinner produzieren.  <p> Nun sollen sich am Dienstag in Freiburg diese Leistungssprünge auch in Ergebnissen erkennen lassen. „Es wird Zeit, dass wir endlich punkten“, fordert Schalke-Manager Christian Heidel.  <p>  Im vorherigen Schlüsselspiel gegen das spielerisch überlegene Werder Bremen hatte die Treffsicherheit vom Punkt sogar den vollen Dreier eingespielt; auch dank dieses Big-Points wurde das Polster auf den Relegationsplatz mittlerweile auf beruhigende fünf Zähler ausgebaut. <p> Da Gladbach in den jüngsten drei Pflichtspielen keinen einzigen Gegentreffer kassierte, drohen im Borussia-Park aber selbst kleinere Schwächen unangenehme Folgen nach sich zu ziehen: Mit den verzagten Torannäherungen vom letzten Wochenende wird auch am Niederrhein nichts auszurichten sein. <p>  In sieben der bisherigen zehn Leipziger Heimspiele fielen im Schnitt 3,3 Tore pro Spiel, der FCA kommt in den zehn Auswärtspartien auf einen Torschnitt von 2,7. Somit machen Wetten mit „Über 2,5 Tore im Spiel “ bzw. „Beide Teams treffen im Spiel“ durchaus Sinn.  </pre>


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<pre>Ã„rgerlicherweise stellt diese Hypothese jedoch umgehend wieder den jüngst gefeierten Befreiungsschlag in Frage: Obwohl durchaus mit einigen Rückkehrern zu rechnen ist, können die Fohlen schließlich auch in den nächsten Wochen nicht auf einen auf Rosen gebetteten Kader bauen.  <p> Gegen das Schlusslicht sind die gastgebenden Gladbacher freilich Favorit; Sorge bereitet allerdings der Umstand, dass die Fohlen von ihren jüngsten sechs Pflichtspielen nur eines für sich entscheiden konnten.  <p>  Soll aber auch heuer der Sprung ins internationale Fußballgeschäft gelingen, müssen die Mainzer noch etwas nachlegen. <p> Anderseits hatten sich die zum ersten Bayern-Jägern aufschwingenden Leverkusener zuletzt derart solide präsentiert, dass auf der Alm durchaus von klaren Verhältnissen ausgegangen werden kann: <p>  In Gladbach setzten sich die Rheinhessen mit 2:1 durch und profitierten dabei einerseits von der schlechten Chancenauswertung der „Fohlen“ und andererseits von der eigenen Effizienz. Danach gab es auch für die Fans im eigenen Stadion einen Grund zum Jubeln. Die Nullfünfer schickten Hannover 96 mit einer 3:0-Packung nach Hause und befinden sich dank dieser beiden Siege auf dem fünften Tabellenrang.  </pre> 


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<pre> Seit sechs Spielen in Folge ist Schalke gegen die „Fohlen“ nämlich sieglos.  <p> Da sich beide Klubs an den zurückliegenden Spieltagen nicht gerade als Effizienz-Bestien erwiesen, sollte nun auch im direkten Duell zweier zum Siegen bzw. Punkten verdammter Mannschaften nicht mit totaler Offensive zu rechnen sein.  <p>  Dass der Sicherheitsabstand auf den Relegationsplatz weiterhin vier Zähler beträgt, sollte dem Vorjahresdritten zumindest vor dem Super-GAU bewahren; interne Berechnungen haben ergeben, dass es für den Klassenerhalt wohl nur noch einen Dreier braucht. <p>  Der Japaner hat in bereits fünf Fällen den ersten Treffer der Partie erzielt. Nur Bayerns Lewandowski und Kölns Modeste können Okugawa in dieser Kategorie mit jeweils sieben “Eröffnungstorenâ€ überbieten. <p>  Angesichts des noch immer zu Buche schlagenden 15. Tabellenplatzes kamen die Wolfsburger zwar kurioserweise trotz des kleinen Laufs keinen Schritt voran, ohne den unlängst gestarteten Aufschwung würde dem Vizemeister von 2015 das Wasser jedoch längst oberhalb der Oberlippe stehen.  </pre>


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<pre> Namentlich Robert Lewandowski, der die Wölfe regelrecht zerlegte. Nach der Halbzeitpause eingewechselt, egalisierte der Pole nicht nur postwendend den 0:1-Rückstand, sondern markierte binnen acht Minuten vier weitere, teils spektakuläre Volltreffer.  <p> Ob so ein Schützenfest auch diesmal zu erwarten sein wird? Aufgrund der aktuellen Liga-Bilanz wohl kaum, denn in den elf Freiburger Heimpartien fielen im Schnitt nur 1,5 Tore. Das ist der niedrigste Wert aller Bundesligisten.   <p> Beim 1:2 in Frankfurt bekam zwar auch die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl am vergangenen Montag eine verdammt bittere Pille zu schlucken; der Glanz der Red Bull Arena blieb bislang aber so gut wie immer von den sich in der Fremde schon länger häufenden Aussetzern unberührt. <p>  Knüpften die Mainzer hier jeweils an die bereits in der Hinrunde unter anderem auf Schalke und in Anderlecht praktizierten Untergänge an, rückt die eigene Torlosigkeit obendrein die noch immer nicht schlüssig geklärte Nachfolgereglung des abgewanderten Yunus Malli in den Blick.  <p> Somit täten die Augsburger Spieler gut daran, ihrem Trainer am Sonntag gute Argumente zum Bleiben abzuliefern, um nicht schon bald nicht nur ohne Punkte, sondern auch ohne Führungspersonal dazustehen: Allerdings erscheint es als eine Herkulesaufgabe, ausgerechnet aus Leverkusen etwas mitzunehmen.  </pre>


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<pre> Blöd nur, dass die müden „Bullen“ am 17. Spieltag auch noch bis Sonntagabend warten müssen, um sich endlich in die Weihnachtsferien verabschieden zu können. Erst um 18:00 Uhr bestreiten die Leipziger überhaupt das letzte Spiel der Hinrunde — und zwar gegen Hertha BSC.  <p> Die Bundesliga-Bilanz zwischen Freiburg und Bremen: 9 Siege, 6 Unentschieden, 21 Niederlagen.  <p>  Nicht schlecht für eine Mannschaft, deren frühjährlicher Ligaverbleib erst nach einem Relegations-Showdown gegen den FC Nürnberg gesichert war.Damit nicht genug galt es für die SGE im Sommer einen beachtlichen Personalumbruch zu bewältigen.Nicht weniger als zwölf Neuzugänge mussten Kovac und sein Trainerteam um Bruder Robert in das bestehende Gefüge integrieren. <p>  für gewisse Selbstzweifel in den Reihen der Gäste droht allenfalls der Umstand zu sorgen, dass bislang nur der heimische Volkspark vom berichteten Aufschwung profitierte — in der Fremde hatte es zuletzt hingegen fünf Pleiten am Stück gesetzt.  <p> Dennoch ließe sich ein einfacher Punktgewinn im Borussia-Park mit Sicherheit deutlich leichter als das jüngste Remis gegen den HSV kommunizieren; trotz der sich zuspitzenden Probleme schicken die Fohlen schließlich noch immer einen unangenehm zu bespielenden Gastgeber ins Rennen.  </pre>


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